Ausbildung
Lehrling oder Auszubildender
Geselle ist, wer etwas kann, Meister ist, wer was ersann – Lehrling ist ein jedermann. Dieses weise Sprichwort gilt heute mehr denn je.
Doch Basis für alles Können ist eine fundierte Ausbildung, die Freude an der Arbeit und Talent. Damit am Ende die Gesellenprüfung eine gute Grundlage für den Einstieg in das Berufsleben bildet, sind viele Partner nötig.
Zur Lehre gehört zum einen der Ausbildungsbetrieb, zum anderen die Berufsschule. Kleine und mittlere Unternehmen haben in Sachen Ausbildung nicht immer die gleichen Voraussetzungen. Daher gibt es im Handwerk die Lehrgänge der überbetrieblichen Lehrunterweisungen (ÜLU- Lehrgänge) in denen vor allem die praktischen Fertigkeiten vertieft werden.. - Außerdem bietet das Handwerk für besonders leistungsstarke Lehrlinge Speziallehrgänge und spezielle Ausbildungsformen mit Zusatzqualifikationen an.
Nach der Ausbildung können leistungsstarke junge Handwerker an Wettbewerben teilnehmen, um sich mit anderen zu messen. Wer seine Kenntnisse über die Grenzen hinweg tragen möchte, kann ein Auslandspraktikum absolvieren.
Welche Angebote und Qualifikationen für einen zutreffen und erreichbar sind, darüber informieren die Ausbildungsberater der Handwerkskammern.
Handwerkskammer Erfurt
Handwerkskammer für Ostthüringen
Handwerkskammer Südthüringen
Berufsorientierung – Welcher Beruf ist für mich der Richtige?
Die Thüringer Betriebe und Handwerkskammern bieten eine Reihe von Möglichkeiten noch vor Beginn der Ausbildung im gewünschten Beruf zu „schnuppern“.
Hinweise zur Berufsorientierung geben die einzelnen Handwerkskammern:
Handwerkskammer Erfurt
Handwerkskammer für Ostthüringen
Handwerkskammer Südthüringen
Weitere Informationen und Hilfen gibt es u. a. hier:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
- Ausbildungsprofile -
Arbeitsagentur
– Berufsinformationen –
– Beruf, Bildung, Zukunft –
– Ausbildung, Berufs- und Studienwahl –
– Angebote der Agentur für Arbeit für junge Leute unter 25 –
ZDH – Zentralverband des Deutschen Handwerks
Bildung
Thüringer Kultusministerium
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
– Beruf und Karriere –
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK)
Auslandspraktikum
Die Europäische Union fordert, dass alle europäischen Jugendlichen neben ihrer Muttersprache auch noch Kenntnisse in weiteren europäischen Sprachen erwerben sollten. Das Ziel: ein Europa der Bürger wachsen zu lassen. Dies geschieht auch durch Auslandspraktika. Ein Austausch dauert mindestens zwei bis drei Monate. Dabei sollen die Teilnehmer in einem Betrieb mitarbeiten, so dass sie auch die Ausbildungsstruktur des Landes kennen lernen. Nicht zu kurz kommen sollte auch der private Sektor, bei dem “Land-und-Leute-Kennenlernen” auf dem Programm stehen.
Interessenten wenden sich bitte an die für sie zuständige Handwerkskammer.
