Ausbildung


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Ausbildungsbetrieb

Bei der Ausbildung wird zweigleisig, also dual, gefahren. Denn ausgebildet werden die Lehrlinge im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Weiterhin gibt es die Lehrgänge der überbetrieblichen Lehrunterweisung (ÜLU- Lehrgänge), die in den Bildungszentren des Handwerks stattfinden.

Im Interesse des Betriebes liegt es, den Nachwuchs zu sichern und sich entsprechende Fachkräfte "heranzuziehen". Natürlich kann nicht jeder Betrieb einfach ausbilden. Dazu sind bestimmte Voraussetzungen notwendig, eine Checkliste hilft. Betriebe, die ausbilden, werden durch Ausbildungshilfen unterstützt.

Checkliste für die Berufsausbildung im Betrieb – Tipps und Hilfen für Ausbildungsbetriebe –

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Lehrlinge gewinnen - warum?

Das Handwerk lebt davon, die individuellen Wünsche seiner Kundschaft zu erfüllen. Das geht nur mit richtigen Fachkräften. Wer sich aber Gesellen teuer einkaufen muss, zahlt drauf. Denn so richtig produktiv wird er erst nach einer Einarbeitungsphase und wenn er sich im Betrieb wohlfühlt. Wer selbst ausbildet, der zieht sich seinen Gesellen heran. Nach der Lehre ist er voll einsatzfähig und betriebskundig wie kein Außenstehender. Soweit die betriebswirtschaftliche Seite.

Ausbildung hat darüber hinaus eine volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Komponente, die nicht unterschätzt werden sollte. Deutschland lebt von seinen hervorragenden Fachkräften. Man könne sagen, die Fachkräfte sind der Goldschatz unseres Landes. In vielen Bereichen der Industrie sind insbesondere ausgebildete Fachkräfte aus dem Handwerk geschätzte Mitarbeiter, weil sie fundiert und gut ausgebildet sind. Und das Handwerk selbst konnte nur den hohen Stellenwert in der Wirtschaft Deutschlands erreichen, weil es mit hoher Qualität am Markt tätig ist. Diese Qualität basiert auf dem Ausbildungsengagement der Betriebe.

In ein paar Jahren werden allerdings die Bewerber für eine betriebliche Ausbildung knapp. Die demografische Entwicklung bringt nicht nur unsere Sozialkassen in Schieflage, sondern auch den Fachkräftepool der Betriebe. Wer jetzt ausbildet, sorgt für den Fortbestand seines Unternehmens vor!

Ausbildungshilfen

Für eine Ausbildung im eigenen Betrieb spricht Vieles, auch wenn sie im ersten Moment Geld kostet. Unterstützung und fachliche Auskünfte erhalten Betriebe, die ausbilden wollen bei den Ausbildungsberatern der Thüringer Handwerkskammern.

Kontakt:

Handwerkskammer Erfurt
externer Link - Ausbildungsberater- Ausbildungsberater -

Handwerkskammer für Ostthüringen
externer Link - Ausbildungsberater- Ausbildungsberater -

Handwerkskammer Südthüringen
externer Link - Aus- und Weiterbildung- Aus- und Weiterbildung -

Informationen zu den Handwerkskammern:
Organisationen / Handwerkskammern

Den richtigen Lehrling finden

Dazu muss sich der Betriebsinhaber erst mal überlegen, was er will und wen er will. Das heißt, er muss sagen können, welche Qualitäten der Nachwuchs mitbringen soll, welchen Anforderungen ein Bewerber genügen muss und welche Eigenschaften für den Beruf wichtig sind. Kurz gesagt: Man erstellt ein Anforderungsprofil, um sich selbst klar zu werden, was für einen Auszubildenden man sucht.
 

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